KFZ-Sachverständigenbüro M. Jung
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Beweissicherungsgutachten

Es gibt viele Gründe ein Beweissicherungsgutachten erstellen zu lassen.

Ein Beweissicherungsgutachten dient zur Sicherstellung von Spuren bei einem Unfall sowohl an den betroffenen Fahrzeugen als auch an der Unfallstelle.

  • Mit Hilfe eines Beweissicherungsgutachten unterstützt Sie bei der Durchsetzung ihrer Forderungen bei
  • Auftretenden Folgeschäden in Folge einer fehlerhaften und unsachgemäßen Reparatur durch eine Werkstatt. Beispielsweise ein auftretender Motorschaden oder defekte Beleuchtung etc.
  • Ebenso lässt sich die angebliche Unfallfreiheit eines Gebrauchtwagens bei einem Kauf widerlegen, sollte ein Unfallschaden vorliegen, dieser aber beim Kauf verschwiegen worden sein.
  • Sie haben einen Gebrauchtwagen gekauft, bei dem sich nach dem Kauf verschiedene Mängel herausstellen, die offensichtlich schon vor der Fahrzeugübergabe vorhanden waren.
  • Tachomanipulationen lassen sich feststellen und belegen.
  • Sie haben Ärger mit ihrer Autowerkstatt wegen der Reparatur ihres Autos, zum Beispiel weil der Umfang der Reparatur oder die Qualität der Reparatur zwischen ihnen und der Werkstatt streitig ist.
  • Sie haben ein Leasing-Fahrzeug und möchte vor der Rückgabe an den Leasinggeber Beweise hinsichtlich der Schadenfreiheit und des allgemeinen Zustands des Fahrzeugs sichern

Um eigene Forderungen durchsetzen zu können, ist ein Beweissicherungsgutachten unabdinglich. Das Sachverständigenbüro M. Jung erstellt Ihnen fundierte und höchst qualifizierte Beweissicherungsgutachten – hierzu gehören die ganzheitliche Beweissicherung und Dokumentation – die Grundlage für einen erfolgreichen Rechtsstreit sind, denn Sie sind in der Beweispflicht.

Kosten des Beweissicherungsgutachtens

Die Kosten des Beweissicherungsgutachtens richten sich in der Regel nach dem erforderlichen Zeitaufwand.

Beweissicherungsfunktion

Gerade bei kleineren und mittleren Schäden scheint häufig ein Kostenvoranschlag ausreichend zu sein. Doch manchmal gibt es im Verlauf der Schadenregulierung Unstimmigkeiten über den Unfallhergang. Klassiker sind die Parkplatzunfälle. Jeder will bereits gestanden haben. Wenn der Schaden nach Kostenvoranschlag beseitigt wurde, sind die Spuren am Fahrzeug nicht mehr auswertbar. Bilder eines Gutachtens können aber, wenn sie gut gemacht sind, Anknüpfungspunkte für eine Rekonstruktion sein.
Einen weiteren Aspekt dokumentieren Tag für Tag die Versicherer: Gutachten werden bei den Gesellschaften gescannt und elektronisch aufbewahrt. Dabei verlieren die Bilder an Qualität. Oft meldet sich der Versicherer beim Gutachter, er könne den Schaden auf den Bildern nicht erkennen. Der Gutachter möge die Bilder als Dateien zur Verfügung stellen. Bei einem nicht oder knapp bebilderten Kostenvoranschlag hätte der Versicherer von vornherein nichts erkennen können.
Gerne wird ein Schaden bestritten. Ist bereits repariert, ist nichts mehr zu sehen. Beim Rechtsstreit ist der Werkstattmitarbeiter Zeuge für das Vorhandensein des Schadens. Das ist Zeitverschwendung vor Gericht, und mancher Richter hat bei der Bewertung der Zeugenaussage im Hinterkopf, dass die Werkstatt ein Interesse an der Ausweitung des Schadens habe. Letztlich ist der Vorgang zum Zeitpunkt der Verhandlung oft so lange her, dass die Erinnerung an den Schaden schwammig wird. Sagt der Zeuge dies, ist der Kunde verstimmt.

Prognoserisiko 

Manchmal ist der Schaden später größer, als er vorher scheint. Die Rechtsprechung ist eindeutig: Das Prognoserisiko trägt der Schädiger. Denn das Recht auf den Gutachter basiert auf dem Gedanken der Waffengleichheit. Der Geschädigte ist Laie, die Versicherung ist aufgerüstet mit Experten. Der Laie steht hohem technisch-kalkulatorischem Sachverstand gegenüber, dem er nicht trauen muss. Er darf „aufrüsten” und sich den ihm fehlenden Sachverstand hinzukaufen. Genauso wird auch das Recht auf den Rechtsanwalt begründet.
Wenn das Recht auf die Beiziehung eines neutralen Gutachters damit begründet wird, dass der Geschädigte die ihm fehlenden Kenntnisse hinzukaufen darf, dann ist es eine zwingende Folge, dass er den Ergebnissen des Gutachtens Glauben schenken darf. Auf der Grundlage der Expertise darf er Entscheidungen fällen. Zeigt sich dann im Nachhinein, dass weitere Schadenzonen vorhanden sind, die der Gutachter zuvor nicht sehen konnte, können Kunde und Werkstatt die Ruhe bewahren. Dieses Risiko ist allein vom Schädiger zu tragen. Die Bindung des Werkunternehmers an von ihm erstellte Kostenvoranschläge kann strenger beurteilt werden.

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